Für tolle Familienfotos brauchen Sie weder die neueste Kamera noch ein hochkomplexes Stativ, sondern nur Freude am Fotografieren, ein passendes Motiv und einige Tricks. Mit Letzteren können wir Ihnen aushelfen. Mit unseren zehn Tipps für außergewöhnliche Familienfotos werden Ihre Bilder so schön wie Ihre Erinnerungen.

10. Das Schöne an Digitalkameras ist, dass man den Fotos mit Funktionen wie dem Weißabgleich einen anderen Charakter geben kann. Wenn Sie in einer kalten oder unfreundlichen Umgebung fotografieren, können Sie dem Bild einen wärmeren Ton verleihen, indem Sie den Gelb- oder Rotanteil vergrößern. Wenn Sie die Kameraeinstellungen nicht ändern möchten, können Sie mit Bildbearbeitungssoftware nachträglich dieselbe Wirkung erzielen.

9. Legen Sie sich ein Stativ zu. Ein einfaches Stativ kostet nur ein paar Euro und macht beim Fotografieren und besonders beim Filmen einen enormen Unterschied. Außerdem kommt dann endlich auch der Fotograf mit aufs Bild: Sie nutzen einfach den Selbstauslöser.

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Stative sind äußerst nützlich und müssen nicht teuer sein.

8. Diese Technik wenden professionelle Fotografen bei Hochzeitsfotos schon lange an: Wenn Sie im Freien fotografieren, stellen Sie den Blitz auf „Ein“ statt „Automatisch“. Dadurch wird der Hintergrund vor dem Motiv ausgeleuchtet, so dass die Personen im Vordergrund etwas heller wirken.

7. Schatten ist immer gut. Damit niemand die Augen zusammenkneift, stellen Sie die Personen im Schatten, zum Beispiel unter einem Baum, auf und befolgen Tipp 8. Dadurch wird nicht nur das Bild heller, sondern auch die Gesichter der Fotografierten sind entspannter. Sie werden es Ihnen danken.

6. Fürchten Sie sich nicht vor Nahaufnahmen. Es stimmt zwar, dass Ihr Bild verschwimmt, wenn Sie zu nah ans Motiv gehen. Dennoch haben Nahaufnahmen oft ein stimmigeres Verhältnis von Motiv und Hintergrund. Sie bringen dem Betrachter das Motiv näher und vermeiden, dass er durch einen komplexen Hintergrund vom Motiv abgelenkt wird. Denken Sie auch daran, dass Sie in manchen Bildbearbeitungsprogrammen die Größe des sichtbaren Hintergrunds ändern können.

5. Achten Sie auf das Licht. Soll das Bild Fröhlichkeit und gute Laune einfangen, machen Sie die Aufnahme am besten in der Sonne. Vermeiden Sie unschmeichelhafte Schatten und Lichtreflexe in der Linse. Soll es eher stimmungsvoll sein, nehmen Sie es in der Dämmerung mit zusätzlichen Lichtquellen wie etwa Kerzen auf. Und denken Sie daran, dass Tageslicht nicht gleich Tageslicht ist: Nachmittags wirkt das Sonnenlicht am wärmsten.

4. Bleiben Sie immer auf Augenhöhe mit dem Motiv. Fotos von oben oder unten wirken distanziert. Besonders deutlich ist diese Wirkung bei Kinderfotos. Wenn Sie sie auf Augenhöhe fotografieren, können Sie ihr Lächeln und Staunen genau einfangen und Bilder machen, die berühren.

3. Geben Sie den Kindern die Kamera. Digitalkameras haben eine so große Speicherkapazität, dass Sie ein paar verunglückte Fotos von Fingern und Füßen durchaus verkraften. Von Kindern bekommen Sie Schnappschüsse aus einer ungewöhnlichen und oft verblüffenden Perspektive.

2. Gönnen Sie sich eine Speicherkarte mit großer Speicherkapazität. Nichts ist ärgerlicher, als wenn Ihnen die besten Bilder entgehen, weil Ihre Speicherkarte voll ist. Außerdem können Sie bei einer großen Speicherkapazität die höchste Auflösung Ihrer Kamera nutzen. Wenn Sie dann ein richtig gutes Foto schießen, können Sie es (zum Beispiel bei myPIX) als Poster oder auf Leinwand drucken lassen.

1. Halten Sie die Augen offen. Die besten Fotos sind die, die den Augenblick festhalten und die Personen dann zeigen, wenn sie völlig entspannt sind und sich wohlfühlen. Schnappschüsse fangen das Motiv, die Atmosphäre und manchmal ganz Unvorhergesehenes ein. Erinnern Sie sich noch an das Familienfoto mit Erdhörnchen? So etwas hat Seltenheitswert!